Mi., 29.4.; 20:00: Natasha

Film und Gespräch mit der Regisseurin Ulli Gladik

Natasha lebt in einer kleinen Stadt in der Nähe von Sofia/Bulgarien. Um ihre Familie zu ernähren, fährt sie mehrmals jährlich nach Österreich um zu betteln. Ulli Gladik, Kamerafrau und Regisseurin, begleitete Natasha und ihre Familie im Zeitraum von fast zwei Jahren. Der Film zeigt Natashas Alltag als Bettlerin in Österreich und die Lebensumstände in ihrer Heimat.

2008, 84 min, Bulgarisch mit deutschen Untertiteln – mehr Infos: www.natasha-der-film.at

Nach dem Film Gespräch mit der Regisseurin.

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Mi., 22.4.; 20:00: „Natürlich rechts?“

Reaktionäre bis extrem rechte Tendenzen in der Öko-Bewegung

Es geht in dem Vortrag um reaktionäre bis extrem rechte Tendenzen in der Ökologie-Bewegung. Dazu soll ein Blick in die Geschichte der Öko-Bewegung geworfen werden. Welche problematischen Ideologiefragmente gibt es in der ökologischen Mitte? Warum machen Nazis plötzlich in Sachen Natur- und Tierschutz? Am Ende soll ein Fazit gezogen werden und Gegenstrategien vorgestellt werden. Es soll natürlich auch Raum für Diskussion und eigene Erfahrungsberichte geben.

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Mi., 15.4.; 20:00: Rechtsterrorismus im Land der Einzeltäter_innen

Fünfzg Jahre nach dem gewaltsamen Tod Ernst Kirchwegers, gilt dieser als erstes Opfer des organisierten Rechtsextremismus in Österreich. Ausgeblendet bleiben in dieser Darstellung die Leidtragenden des Südtitolterrors, der ab 1961 in Italien Menschen zur Zielscheibe eines nationalistischen Gewaltexzesses machte. Rechtsterrorismus ist eine zugespitzte Gewaltform, die vor allem Schrecken unter den Adressat_innen des Terrors verbreiten soll, sich aber auch als “Avantgard” und Sprachrohr der “schweigenden Mehrheit” versteht und sich auf die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Mehrheitsgesellschaft berufen kann.

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Mi, 8.4.; 19:30: Workshop: Texte zum Attentat in Oberwart

An diesem Abend werden Texte unterschiedlicher Gattungen gelesen und diskutiert.
Gemeinsamer Ausgangspunkt ist das Attentat in Oberwart, bei dem in der Nacht auf den 5. Februar 1995 vier Menschen ermordet wurden. Inhalte und Diskussion sollen die Situation Anfang der 1990er umreißen – politische Organisierung und Anerkennung als “Volksgruppe” der österreichischen Roma/Romnija, staatlicher und alltäglicher Rassismus gegen Roma/Romnija und Rechtsterrorismus. Wer selbst Material hat, kann es gerne mitbringen!
Zum ursprünglichen Ankündigungstext gab es darüber hinaus kritische Anmerkungen und eine Diskussion über die Verwendung von Begriffen im Hinblick auf die Reproduktion von Rassismen/Ressentiments, die bezeichnet werden sollen. Wir wollen im Rahmen des Workshops Raum geben, sie fortzuführen.

Pünktlicher Beginn um 19:30.

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Banging-in-the-nails 3. bis 4. April 2015

Filmfestival der Blasphemie

Freitag, 3.4.2015, 19 Uhr
A dirty shame (John Waters, US, 2004) „Komm nach Hause zu mir und meinem Penis, wo du hingehörst“. Konservative Hausfrau wird Jüngerin einer Sexreligion. Die Ausbreitung der Sexmanischen treibt die „Anständigen“ der Stadt auf die Barrikaden.

Freitag, 3.4.2015, 21 Uhr
Jesus – der Film (Michael Brynntrup, Anarchistische Gummizelle etc., BRD/DDR, 1986) Bryntrupp, gespielt von Jesus, dokumentiert den Lebensweg von Jesus. Von den ersten Ultraschallbildern der unbefleckten Empfängnis bis hin zur vampirhaften Vorliebe des Bluttrinkens. 8mm Film, der erst 2014 digitalisiert wurde.

Samstag, 4.4.2015, ab 17.30 Uhr
Best of Blasphemy
Black Books, John Safran vs. God, Simpsons, Futurama usw. usf.

Samstag, 4.4.2015, 20 Uhr
Das Gespenst (Herbert Achternbusch, D, 1982) „Gebt mir Scheiße für die Polizei“ bettelt Jesus, der gemeinsam mit einer Oberin ein Wirtshaus eröffnet hat und dort als Kellner arbeitet. Der Film wurde in Österreich wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ verboten.

Ort. Bibliothek von unten / read - resist - rebel - revolt

Mittwoch 1.4.: open que[e]r

Am 1. Mittwoch im April hat das que[e]r wie immer geöffnet, diesmal aber ohne vorbereitetes Programm. Es gibt Essen, Trinken, Brettspiele und die Möglichkeit die que[e]rlis kennen zu lernen, Wünsche, Anregungen und Beschwerden loszuwerden oder sich zur zukünftigen Mitarbeit motivieren zu lassen. Einfach ‘nur’ Freund_innen treffen und quatschen geht natürlich auch. Jede Menge Platz für deine Ideen also!

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Mi., 25.3.15; 20:00: Die MALMOE # 70 stellt sich vor!

Heftpräsentation – Lesung – Diskussion – Gewinnspiel

Worum geht es in der 70er MALMOE?

20 Jahre Terror gegen Roma und Sinti in Oberwart – und wer spricht von politischer Verantwortung?
Die Uni Wien stellt seit 650 Jahren Fragen – MALMOE gibt nun seit 15 Jahren Antworten: wie feiert sich eine Uni im neoliberalen Wettbewerb und: wer bitte hat die Talare aus der Mottenkiste geholt?
Rechtsextreme in Ungarn feiern den “Tag der Ehre” – und der fällt heuer ins Wasser
Und vieles mehr zu Krise, Griechenland, WÄHgida, Handball, Nicaraguakanal, und: alles erdenklich feministisch Gute zum Internationalen Frauentag!

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