Mi. 24.6.; 20:00: kamion #1 ist da!

Nach dem Schwerpunkt #0 zu Krisen der Publikationsindustrie geht es in kamion #1 aus den Kreisläufen des Rassismus um das weite Thema Ökonomie und Rassismus. Ein zweiter Mini-Schwerpunkt versammelt Texte aus Spanien und Griechenland und reflektiert die Entwicklungen und Positionierungen der neuen parlamentarischen Linken an jenen Orten.
Um die #1 zu feiern und über die Inhalte zu streiten, möchten wir euch gerne ins que[e]r einladen. Für die, die bis dahin noch nicht reingelesen haben, werden wir ein paar Ausschnitte aus dem Heft vorstellen.

Zeitschriftenpräsentation mit Redaktionsmitgliedern und Autor*innen. diekamion.org

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Mi., 17.6.; 20:00: LITKLUB – No.2: Graphic Novels von/über Frauen*

Wir lesen gerne. Wir reden gerne über das Gelesene und tauschen gerne unsere Lieblingsbücher aus. Wir freuen uns über gute Empfehlungen. Wir wollen einen geeigneten Rahmen, um uns mit Menschen, die der selben Leidenschaft frönen, auszutauschen. Wir wollen einen Literaturklub, einen feministischen! Im zweiten Literaturklub wollen wir uns Graphic Novels von bzw. über Frauen* widmen – so viele gibt’s da! Wir werden einige unserer Lieblingsbücher zu diesem Thema kurz vorstellen und gemeinsam diskutieren.Der Abend soll dazu dienen, neue Literatur kennenzulernen und sich über das Gelesene auszutauschen.

Eine Veranstaltung von Bibliothek von unten & Que[e]r, in Kooperation mit unserer Lieblingsbuchhandlung ChickLit (chicklit.at)

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Mi., 10.6.; 20:00 Uhr: Mehr Platz für Anarchie

Die Anarchistische Bibliothek geht auf Geldfang, um sich innerhalb der nächsten drei Jahre Räumlichkeiten kaufen zu können. Mit dem Ziel, die Bibliothek und das Archiv langfristig absichern zu können, geeignete Räumlichkeiten für die Bestände zu haben und weiterhin ein sozialer Treffpunkt für alle am Anarchismus Interessierten zu sein. Zugleich soll mit dieser Spendenkampagne die Verbreitung der anarchistischen Idee und Praxis wieder angekurbelt werden. Anarchie als Stadtgespräch und bewusst wahrgenommene gesellschaftliche Alternative. Auch wie diese Kampagne funktionieren kann und was es dafür braucht, soll besprochen werden. Anregungen und Unterstützung willkommen!

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Mi., 3.6.; 20:00: Der Eurovision Song Contest und das postnazistische Österreich

"Wohin, kleines Pony?" fragte der erste österreichische Song Contest Beitrag 1957. Unbeschwert (und unbelastet?) sollte es durch die Landschaft reiten und belegte mit nur 3 Punkten den letzten Platz im Feld. Seitdem pendeln die österreichischen Beiträge zwischen Selbstviktimisierung und dem Versuch Österreich progressiver darzustellen, als es tatsächlich ist. Zwei Mal schickte der ORF israelische Sängerinnen zum Song Contest – im Gedenkjahr 1963 und 1986 auf dem Höhepunkt der Waldheim-Affäre. Im Jahr 2000 entsendete man wenige Monate nach der FPÖVP-Regierungsbildung The Rounder Girls und erklärte ihr eher durchschnittliches Abschneiden zu einem popkulturellen Aspekt der EU-Sanktionen.

Mi., 27. Mai; 20:00: Katholisch – Fundamentalistisch – Faschistisch

Sie demonstrieren gegen die Regenbogenparade, kämpfen gegen Frauenrechte und machen militant gegen Abtreibung und angeblichen “Genderwahn” mobil. Sie sprechen von Familie und meinen Sexismus und Homophobie. Sie halten den Katholizismus hoch und pflegen einen rabiaten Antisemitismus und anti-muslimischen Rassismus. Klerikal-faschistische Gruppen sind ein Bindeglied zwischen reaktionärem Konservativismus, dem rechten Flügel der ÖVP und dem Rechtsextremismus von FPÖ, Identitären, PEGIDA & Co – und sie setzen zunehmend öffentliche Aktionen.

Die Veranstaltung behandelt diese bisher (zu) wenig beachtete Vernetzung und will zum Widerstand gegen klerikal-faschistische Umtriebe motivieren.

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Mi. 20. Mai; 20:00: "Miners Shot Down"

SA 2013, 85 Min., engl. OmU

Im August 2012 starteten Minenarbeiter_innen in einer der größten Platin-Minen Südafrikas einen „wilden Streik“ für Löhne und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Sechs Tage später verwendete die Polizei scharfe Munition um den Streik zu beenden. 34 Minenarbeiter wurden dabei erschossen. Mehr als 80 Menschen wurden, z.T. schwer verwundet, mehr als 200 der Arbeiter eingesperrt und des Mordes angeklagt. Der Film von Rehad Desai, Gründungsmitglied der Marikana Support/Justice Campaign, korrigiert diese Sicht indem er TV- und Polizei-Footage analysiert und die Ereignisse aus der Perspektive der Minenarbeiter erzählt.

Anschließend Diskussion in Anwesenheit eines Filmmachers

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Mi., 13. Mai; 20:00: white charity

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland. Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. ‘white charity’ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen. ‘white charity’ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

www.whitecharity.de

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