Mttwoch, 30. April; 20:00: Literatur von Rückkehrer_innen nach 1945

Eugen Kogon schrieb im Vorwort von "SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager", dass er, bevor das Buch in den 1970er Jahre neu aufgelegt wurde, gefragt wurde, ob er das "Thema nun für 'archiviert', Historikern noch zugänglich, sonst abgetan" halten würde.

Mittwoch, 23. April; 20:00: Geschichtsverklärung und antifaschistischer Protest

In der DDR wurde Dresdens Bombardierung zum Motiv staatlicher Agitation gegen den "Westen", aber auch zum Thema der sich formierenden Friedensbewegung. Seit die Junge Landsmannschaft Ostpreußen 1999 den ersten Naziaufmarsch zum 13. Februar als "Opfergedenken" abhielt, entwickelten sich die jährlichen Aufmärsche zu einem der grössten Treffen der deutschen und europäischen Rechten. Die Dokumentation verdeutlicht die langwierige Entwicklung des antifaschistischen Protests und die kontroverse Auseinandersetzung mit der Bombardierung Dresdens.
In Anwesenheit einer Expertin
Infos zu Barrieren beim Zugang zur W23

Mittwoch, 16. April; 20:00: Aus 38ern mach 48er

Zur Burschenschaftlichen Selbstdarstellung als "Demokraten der ersten Stunde"
Die Veranstaltung widmet sich geschichtspolitischen Interventionen völkischer Studentenverbindungen in Österreich. Schwerpunktmäßig werden die Versuche behandelt, unter Rückgriff auf lichtere Momente burschenschaftlicher Geschichte (namentlich die bürgerliche "Revolution" von 1848) die eigene Involvierung in den Nationalsozialismus und in rechtsextreme Umtriebe bis heute in den Hintergrund zu drängen

Mittwoch, 9. April; 20:00: dérive Heftpräsentation: Austerity Urbanism

Teil 3 der "Recht auf Stadt"-Reihe im Rahmen von das que[e]r
Als Grundlage jedes wirtschaftlichen Handelns ist Knappheit die notwendige Ausgangslage, auf der sich gegenwärtige Politik entfaltet. Diese Politik, die entlang von Knappheit und Austerität denkt, ist zudem bemüht, das Versagen bestehender Regierungsformen durch angebliche Misswirtschaft und Verschwendung zu beweisen.

Mittwoch, 2. April; 20:00: Gedenkjahr 1914 – 2014 revisited: Der Genozid an den Armenier_innen

Film, USA 2006 The Armenian Genocide_, 60 min. in Englisch

Im aktuellen Gedenkjahr zum hundertjährigen Ausbruch des 1. Weltkrieges, findet sich auf offiziellen Gedenkveranstaltungen und in Zeitungsfeuilletons kaum eine Erwähnung des Genozids an den Armenier_innen.

Tue, 1st April, 20 h: Precarity Office VII: What's Left in Europe?

Ab 18h: Bar & Precarity Office geöffnet - Planen & Beraten, Essen & Plaudern. Ab 20h: What's Left in Europe? Diskussion. 23h: Sperrstunde. http://precarityoffice.wordpress.com/
What's Left in Europe? Präsentation und Diskussion zur EU Wahlen und zu linken Parteien im Fokus. Die EU-Wahlen stehen vor der Tür. Wir laden zu einem Diskussionsabend mit Kurzpräsentationen zur Situation in verschiedenen EU-Ländern. Im Zentrum stehen dabei die unterschiedlichen, mehr oder weniger linken Parteien in Österreich, Griechenland, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Dänemark, Frankreich und Spanien. 

Mittwoch 26.3.2014; 20:00: One solution - Care Revolution?

Care- und Reproduktionsarbeit gewinnt gerade in Krisenzeiten zunehmend an Bedeutung. In diesem Workshop wird es darum gehen gemeinsam zu erarbeiten, was Care-Arbeit eigentlich ist, wo uns diese häufig unsichtbare Seite von Arbeit in unserem Alltag beschäftigt und wie sie organisiert wird. Ziel ist es erste Ansatzpunkte und Alternativen linker Praxis und Intervention zu finden: Welche Beispiele kennen wir aus unserem Alltag, wo Care jenseits von Staat und Kapital organisiert wird? Wie können wir selbst aktiv werden?

Aktivist*innen der AG Care in der Interventionistischen Linken Wien berichten von der „Care Revolution“-Konferenz in Berlin

Infos zu Barrieren beim Zugang zur W23