Mi, 28.01.2015: que[e]r open

Ein Abend ohne großes Programm – aber mit Infos und Überblick zu den anstehenden antifaschistischen Protesten (nowkr, nopegida): Zeit zum Austausch, Bezugsgruppen finden, Plaudern oder einfach neue Leute kennen lernen und alte Bekannte wieder treffen. Brettspiele vorhanden.

nowkr.at   www.interventionistische-linke.at   www.offensivegegenrechts.net"   facebook.com/nopegidawien

Mi., 21.1.2015; 20:00: Buchpräsentation "Rechtsextremismus"

So erfolgreich die extreme Rechte, so überschaubar die kritische Rechtsextremismusforschung. Die Wiener »Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit« nimmt mit ihrem Sammelband eine Bestandsaufnahme vor und gibt Impulse für weitere notwendige Arbeiten. Das beinhaltet Kritik an der Mainstream-Forschung, ihrem begrifflichen Instrumentarium und gängigen Auslassungen (wie Sexismus und Antifeminismus) sowie die Analyse von zentralen Akteur/innen und einschlägigen Feindbildern, die Kritik des Verfassungsschutzes und eine kritisch-solidarische Reflexion von Gegenaktivitäten anhand der Proteste gegen den Wiener WKR- bzw. Akademikerball sowie eine Chronologie rechtsextremer Vorfälle im Jahr 2013.

forschungsgruppefipu.wordpress.com

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Mi. 14.01.2015; 20:00: Blocken & Fließen. Aktionstraining

Beginn pünktlich 20.00 Uhr!

Massenblockaden haben seit der Mobilisierung gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 oder die Kampagne “Dresden-Nazifrei” vermehrt Eingang in das Aktionspektrum sozialer Bewegungen Einzug gehalten. Auch in Österreich gab es in den vergangen Jahren Versuche diese Aktionsform aufzugreifen. In der Mobilisierung zu den Protesten gegen den FPÖ-Burschenschafterball am 30. Jänner spielen Blockaden ebenfalls eine Rolle. Der Vorteil von Blockaden gegenüber anderen Aktionsformen liegt auf der Hand: sie ermöglichen es, dass sich möglichst viele Menschen auf einer möglichst niederschwelligen Ebene an Direkten Aktionen des Zivilen Ungehorsams beteiligen, inklusiv statt exklusiv wirken und somit politisieren können.

Das moderierte Training soll dazu dienen Erfahrungen auszutauschen, individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit durch Übungen zu erhöhen, Ängste abzubauen, auf bereits erprobtes aufzubauen und Neues zu lernen. Grundlegende Inhalte der Trainings sind: Umgang mit Befürchtungen und Ängsten, Überlegungen zu Zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als soziale Basis von Aktionen, Entscheidungsfindung in Bezugsgruppen und zwischen Bezugsgruppen sowie Blockadetechniken.

Der Zeitrahmen ist ca. 3 Stunden. Achtung: Wir bitten aber alle, die gesamten 3 Stunden anwesend zu sein. Ein späteres dazustoßen oder früheres gehen ist nicht sinnvoll.

www.skills-for-action.de

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Mi., 7.1.2015; 20.00: Da.Sein

Da.Sein nähert sich den Leben von Menschen, die aus Deutschland und Österreich abgeschoben wurden auf experimentelle Weise, will die Stimmen jener, die Teil der europäischen Gesellschaften waren, aber durch das gewaltsame Herausreißen unsichtbar gemacht wurden, zurückholen. Ihre Erzählungen werden in Dialog mit denen von Freund_innen und Bekannten gesetzt , die ‘da’ geblieben sind. Der Film behauptet keinen Anspruch dokumentarischer Neutralität, sondern verschreibt sich einer parteiischen und solidarischen Perspektive, ohne dabei den Blick für die unterschiedlichen Facetten subjektiver Erfahrungen und Handlungsstrategien seiner Protagonist_innen zu verlieren.

Dokumentarfilm von Aylin Basaran und Hans-Georg Eberl, Ö 2013, ca. 80 Min. Im Anschluss Gespräch mit den Filmemacher_innen.

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24.12.2014 & 31.12.2014

das que[e]r macht Pause - wir sehen uns 2015!

Mi., 17.12.; 20.00: Eine Nachbetrachtung des Fluchthilfe-Prozesses

Am 4. Dezember 2014 hat der Fluchthilfe-Prozess in Wiener Neustadt ein vorläufiges Ende gefunden, die Kriminalisierung des Vienna Refugee Protest ist nunmehr auch juristisch legitimiert. 7 von 8 Angeklagten wurden erstinstanzlich für schuldig befunden: Eine nicht mehr exakt feststellbare Anzahl von Personen seien in unbekannte Länder der Europäischen Union gebracht worden, für unbekannte Summen Geld, zusammen mit unbekannten Hintermännern. Die letzten Monate haben vieles bewiesen, nicht aber die Schuld der Angeklagten. Stattdessen zeigte sich der Rassismus von dem die Ermittlungen der Polizeibeamten und später die Gerichtsverhandlung geleitet waren unter anderem in schlichtweg falschen Übersetzungen, monatelanger juristisch kaum begründeter Untersuchungshaft und dem grundlegenden Unverständnis für die oftmals prekäre Lage von Migrant_innen in Österreich. Wie kann es aus antirassistischer Perspektive jetzt weitergehen?

Input von ProzessbeobachterInnen

Info: solidarityagainstrepression.noblogs.org | prozess.report/fluchthilfe | refugeecampvienna.noblogs.org

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Sa, 13.12.: Der ganze alte Schrott muss raus und neuer Schrott muss rein

w23 Soliflohmarktparty ab 16 Uhr mit leckeren Cocktails, Glühwein und DJane bringt euer Zeux mit (außer Bücher), das ihr nicht mehr braucht